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Pirate Summit 2016 in Köln: Quo Vadis

Alle Jahre wieder trifft sich die Startup und Tech Gemeinde beim Pirate Summit in Köln - der etwas anderen Veranstaltung. Ich war nach einigen Jahren Pause dieses Jahr auch wieder da.

2 Minuten Lesezeit

Axel am 7. September 2016

Auf dem Pirate Summit in diesem Jahr liegt das Thema VC (Venture Capital) schon dauerhaft in der Luft. Es sind nicht nur die Panels, die mit den Investoren aus aller Welt besetzt sind, auch viele der kleinen Firmen suchen die Gespräche zu den Männern und Frauen mit tiefen Taschen. Die tragen gerne auch mal einen goldenen Anzug, damit auch jeder Idiot versteht was Sache ist.

Wir suchen gerade Seed, Series A …

Ein Panel gestern Nachmittag hat sich dann genau mit der schwarz-weiß Entscheidung VC oder Bootstrapping beschäftigt. Tenor aller Beteiligten: Es kommt weniger darauf an, was man besser findet, als mehr auf die Art des Geschäfts. Willst du im B2C Bereich an die Millionen von Menschen, dann brauchst du eher auch Millionen von Dollars. Im B2B Feld kann das anders laufen, denn hier kann man oftmals schon in den frühen Tagen Umsätze verzeichnen und sich dann Stück für Stück hoch kämpfen. Der größte Bootstrapping Vertreter in dem Panel war übrigens die Gründerin von Boxcryptor, einem Startup für Verschlüsselungen in Dropbox & Co. Sie selbst hat die Frage, ob ein 400.000 Euro Business Angel Investment etwas an dem Bootstrapping-Status ändert für sich mit Nein beantwortet. Andere mögen das anders sehen *fingerheb* Nichts desto trotz: Boxcryptor ist ein gutes Beispiel für ein konstant wachsendes Unternehmen, das sich von den großen VC-Dollars in dem Hosting Geschäft nicht verunsichern lässt. Es bleibt festzuhalten: In Startup-Finanzierungslang gibt es offenbar nicht nur schwarz und weiß, sondern auch eine Menge grau.

#Inhalte auf dem PirateSummit

Abseits des Dauerbrenners Bootstrapping vs VC hat der Pirate Summit in diesem Jahr noch mehr Themen zu bieten, die in die Kategorie „heiß wie Frittenfett“ fallen: AI, IoT, Fintech, Legaltech (so heiß, gibt es nichtmal bei Wikipedia), Insurtech - zu all den Themen gab oder gibt es Panels und Publikumsdiskussionen. Für den nicht IoTler, Fin- Legal- oder Insurtecher waren das gute Markt- und Statusüberblicke.

Spannend fand ich dann noch die Chancen und Herausforderungen, die das Refugees & Tech Panel gleich zu Beginn des ersten PirateSummit Tages aufgezeichnet hat. Gerade Startups können den gut ausgebildeten, oftmals mehrsprachigen Flüchtlingen einen guten Start ermöglichen. Auch wenn es durch die Sprachbarriere bei Deutsch, vielleicht bei Englisch zu Beginn etwas mehr Zeit und Kraft kostet, so berichtet eine Panel-Teilnehmerin von sehr dankbaren, loyalen und engagierten Kollegen. Prädikat nachahmenswert.

Gleich geht es für mich wieder zu der etwas anderen Location, morgen erweitere ich dann noch um ein Fazit.

#ARRRR

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Axel

Gründer von http://42he.com, Web-Mensch, Segler, Autor dieser Seite.

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